Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 PRO Objektiv
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Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm f/2.8 Pro

Dieses Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für Micro Four Thirds (MFT)-Systemkameras bietet einen Bildwinkel, der dem eines 14-28-mm-Objektivs an einer 35-mm-Kamera entspricht, und verfügt über eine konstante Blende von f/2,8 im gesamten Zoombereich. Das Objektiv ist außerdem staub- und spritzwassergeschützt und zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ab etwa £1000 erhältlich. In diesem Test sehen wir uns an, wie es abschneidet.

Handhabung und Eigenschaften des Olympus 7-14mm f/2.8 PRO

Der Objektivtubus besteht aus hochwertigen, robusten Materialien mit einer glänzenden Oberfläche und das Bajonett ist aus Metall mit einer Gummidichtung, die das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit in das Kameragehäuse verhindert. Trotz der robusten Konstruktion und der konstanten Blende von f/2,8 wiegt das Objektiv nur 534 g. Das macht das Objektiv zu einem idealen Begleiter für das Panasonic Lumix G6-Gehäuse, das für den Test verwendet wurde.

Die Fokussierung erfolgt intern, allerdings gibt es aufgrund der bauchigen Frontlinse, die für ein so großes Sichtfeld notwendig ist, kein Filtergewinde. Wenn du den Fokusring zurückschiebst, wird eine Entfernungsskala angezeigt und die Kamera wechselt automatisch in den manuellen Fokusmodus, was ideal für schnelle Anpassungen ist. Beim Objektivwechsel kann es jedoch leicht passieren, dass der Ring versehentlich verstellt wird. Der minimale Fokusabstand beträgt 20 cm über den gesamten Zoombereich, was ideal für Nahaufnahmen oder Aufnahmen in klaustrophobischen Umgebungen ist.

Olympus 7-14mm f/2.8 PRO Leistung

Bei 7 mm ist die Schärfe in der Mitte des Bildes bereits hervorragend und zu den Rändern hin ausgezeichnet. Die Leistung des Objektivs ist bei dieser Brennweite durch die Beugung begrenzt, so dass eine Abblendung nichts zur Schärfe beiträgt.

Bei einer Brennweite von 10 mm nimmt die Schärfe bei maximaler Blende leicht ab, obwohl die Leistung bei maximaler Blende im gesamten Bildbereich immer noch hervorragend ist. Eine Abblendung auf f/4 ergibt eine hervorragende Schärfe in der Bildmitte und eine ausgezeichnete Klarheit zu den Rändern hin.

Bei 14 mm schließlich ist die Schärfe in der Bildmitte sehr gut und zu den Rändern hin bei maximaler Blendenöffnung gut. Eine Abblendung zwischen f/4 und f/5,6 ergibt eine ausgezeichnete Schärfe in der Mitte und eine sehr gute Leistung zu den Rändern hin für diese Brennweite.

Chromatische Aberrationen sind für diese Art von Objektiv über den gesamten Zoombereich hinweg sehr gut kontrolliert. Die Farbsäume überschreiten kaum eine halbe Pixelbreite, so dass diese chromatischen Aberrationen nur schwer zu erkennen sind.

Die chromatischen Aberrationen sind für diese Art von Objektiv über den gesamten Zoombereich sehr gut kontrolliert. Die Farbsäume überschreiten kaum eine halbe Pixelbreite, so dass diese chromatischen Aberrationen nur schwer zu erkennen sein dürften.

Der Beleuchtungsabfall in den Ecken ist ebenfalls gut kontrolliert. Bei 7 mm und f/2,8 sind die Ecken 1,52 Blendenstufen dunkler als die Bildmitte und bei 14 mm sind die Ecken nur 1,27 Blendenstufen dunkler als die Bildmitte. Wenn du auf f/5,6 abblendest, wird das Bild über den gesamten Zoombereich gleichmäßig ausgeleuchtet.

Die Verzeichnung wird in der Kamera gut korrigiert, aber ohne Korrekturen hat Imatest bei 7 mm eine tonnenförmige Verzeichnung von 1,73 % festgestellt, die sich bei 14 mm auf 0,61 % reduziert. Die Verzeichnung ist über den gesamten Zoombereich hinweg gleichmäßig, so dass eine nachträgliche Korrektur in der Bildbearbeitungssoftware recht einfach sein sollte.

An der Vorderseite des Objektivs ist eine blütenblattförmige Streulichtblende angebracht, die das Objektiv gut vor Fremdlicht abschirmt, das zu Kontrastverlusten oder Streulicht führen kann. Starke Lichtquellen im Bild, wie z. B. die Sonne, können Streulicht und einen deutlichen Kontrastverlust verursachen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Derzeit ist dieses Objektiv für rund 1000 € erhältlich, was für ein Objektiv dieser Qualität ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Es gibt derzeit kein direktes Äquivalent für Micro Four Thirds-Kameras. Die nächstgelegene Alternative ist das 7-14mm f/4-Objektiv von Panasonic, das etwa £800 kostet.

Olympus 7-14mm f/2.8 PRO Fazit

Angesichts der Bezeichnung „Pro“ für dieses Objektiv sollten die Erwartungen an seine Konstruktion und Leistung hoch sein. Während des Tests hat sich dieses Objektiv als würdig erwiesen, denn es liefert Bilder mit hervorragender Schärfe, ist gut zu handhaben und verfügt über eine robuste, staub- und feuchtigkeitsbeständige Konstruktion. Das Objektiv ist zwar etwas anfällig für Streulicht, aber angesichts des extremen Bildwinkels und der kompakten Größe des Objektivs werden viele diesen Makel verzeihen oder sogar vergessen können.

Olympus 7-14mm f/2.8 PRO Vorteile

  • Hervorragende Schärfe ab der maximalen Blende
  • Relativ kompakt und leicht
  • Robuste Bauweise
  • Staub- und spritzwassergeschützt
  • Schneller Zugang zum manuellen Fokus
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ausgezeichnete Kontrolle von CA

Olympus 7-14mm f/2.8 PRO Nachteile

  • Die manuelle Fokussteuerung lässt sich beim Objektivwechsel leicht verstellen
  • Ziemlich anfällig für Streulicht

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