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Panasonic LUMIX G Makro 30 mm F2.8 ASPH.Objektiv

Dieses Makroobjektiv für Micro Four Thirds (MFT)-Systemkameras bietet einen Bildwinkel, der dem eines 60-mm-Objektivs an einer 35-mm-Kamera entspricht, und eine lebensgroße Vergrößerung bei kürzester Brennweite. Außerdem verfügt es über eine lichtstarke Blende von f/2,8 und eine Mega O.I.S. Bildstabilisierung. In diesem Test sehen wir uns an, wie es abschneidet.

Panasonic Lumix G Makro 30mm f/2.8 Handhabung und Eigenschaften

Der Objektivtubus besteht aus einer Mischung aus Metall und hochwertigem Kunststoff mit einer glänzenden Oberfläche und das Bajonett ist aus Metall. Es ist sehr kompakt für ein Makroobjektiv und wiegt nur 180 g. Die kompakte Größe dieses Objektivs macht es perfekt für die Verwendung mit den kleinsten Micro Four Thirds-Gehäusen und es fühlt sich auch auf der Panasonic Lumix GX7, die wir für den Test verwendet haben, sehr wohl. Es ist nicht wetterfest, was für diejenigen, die das Objektiv bei schlechtem Wetter verwenden möchten, ein Problem darstellen könnte.

Da die Fokussierung intern erfolgt, lässt sich das 46-mm-Filtergewinde nicht drehen, was das Objektiv ideal für die Verwendung von Verlaufs- und Polfiltern macht. Der breite manuelle Fokussierring lässt sich leichtgängig bedienen und ist gut gedämpft. Die Mindestfokussierentfernung beträgt 10,5 cm, sodass du bei Aufnahmen in der Nähe der Mindestfokussierentfernung darauf achten musst, dein Motiv nicht abzuschatten.

Der optische Stabilisator wird bei Panasonic-Kameras über das kamerainterne Menü aktiviert. Wenn du vorsichtig bist, ermöglicht das Stabilisierungssystem scharfe Aufnahmen in etwas mehr als der Hälfte der Zeit bei 1/8 Sekunde, was etwa drei Blendenstufen langsamer ist, als es die übliche Faustregel erlauben würde.

Panasonic Lumix G Makro 30mm f/2.8 Leistung

Bei maximaler Blende ist die Schärfe im gesamten Bildbereich bereits hervorragend. Wenn du abblendest, steigt die Leistung nur am Rand des Bildes zwischen f/4 und f/5,6.

Chromatische Aberrationen werden gut kontrolliert und die Farbsäume überschreiten nur eine halbe Pixelbreite, wenn die Blende auf f/8 oder mehr abgeblendet wird. Diese geringen Farbsäume dürften selbst bei Bildern mit hohem Kontrast an den Rändern des Bildes kaum Probleme bereiten.

Der Beleuchtungsabfall zu den Ecken hin ist typisch für Makroobjektive mit hoher Blendenöffnung. Bei Blende 2,8 sind die Ecken 1,6 Blendenstufen dunkler als die Mitte des Bildes, und eine Abblendung auf Blende 5,6 führt zu einer optisch gleichmäßigen Ausleuchtung.

Die Verzeichnung ist mit nur 0,863 % kissenförmiger Verzeichnung sehr gut kontrolliert. Diese geringe Verzeichnung sollte nur selten korrigiert werden müssen, aber wenn doch, ist das Verzeichnungsmuster gleichmäßig über das gesamte Bild verteilt, so dass eine nachträgliche Korrektur in einer Bildbearbeitungssoftware relativ einfach möglich ist.

Aufnahmen im Gegenlicht sind für diese Optik kein Problem, da sie sehr resistent gegen Streulicht ist und der Kontrast bei Aufnahmen im Gegenlicht gut erhalten bleibt.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von 300 € bietet dieses Objektiv ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem wenn man die hervorragende Leistung und die kompakte Größe berücksichtigt.

Die preislich nächstgelegene Makroobjektiv-Alternative ist das Olympus 60mm f/2.8, das etwa £330 kostet, aber keine optische Stabilisierung hat.

Panasonic Lumix G Makro 30mm f/2.8 Fazit

Wer könnte sich mehr wünschen als ein preisgünstiges Objektiv, das bei maximaler Blende eine hervorragende Schärfe über den gesamten Bildausschnitt, eine nützliche optische Stabilisierung und eine lebensgroße Vergrößerung bei kürzester Brennweite bietet? Natürlich tragen auch die kompakte Größe und das geringe Gewicht dazu bei, dass dieses Objektiv viele Bewunderer finden wird.

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